Über mich:

Biografische Eckdaten:

Uwe Schönwiese · Jahrgang 1968

 

Berufliche Laufbahn / Aus- und Weiterbildungen:
Ausbildung zum Druckvorlagenhersteller • zwölfjährige Tätigkeit als Layouter in einer Reproanstalt • Das Malen von Bühnenbildern für veschiedene Clubhotels in Griechenland (Saisson 2004) • Praktikum als Bühnenbildassistent am Fränkischen Theater Schloss Massbach • Praktikum in der Requisite am Thalia Theater in Hamburg • Ausbildung zum staatlich geprüften Requisiteur (Schule: Das Institut für angewandte Medien in Hamburg) • Leitung der Requisite am Bremer Theater im Bereich Oper, Schauspiel, Tanztheater und Kindertheater • 3 Monate Sprachstudium „Englisch“ im Geos- LTC College in Eastbourne / England • zertifizierter Vergolder • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geometrie und Grafik (DGfGG) e.V.  http://www.dgfgg.de/

Aufgenommen am 13.5.2011
Aufgenommen am 13.5.2011

Entstehungsprozess einer Skulptur

Zuerst ist sie als grobes Bild in meinem Kopf, dann als Skizze auf Papier. Ab da wird es konkret und alle Maße werden berechnet (per Hand mit dem Taschenrechner).

Erst nachdem die Netze mit Hilfe eines Zeichenprogramms erstellt wurden, wird alles auf Papier gedruckt. Schlußendlich wird alles ausgeschnitten, gefalzt und zusammengeklebt.

Wie kam ich auf Papierskulpturen?

Papier hat mich schon als Kind fasziniert. Als Kind habe ich Autos, Flugzeuge und Requisiten für meine Stofftiere aus Papier oder Pappe gebaut.

 

Als junger Erwachsener hat mich der Papierbausatzladen in Lübeck fasziniert (so einen gibt es auch in Bremen am Schnoor). Später war es Origami das mich begeistert hat.

Angefangen von Modular Origami von Tomoko Fuse bis hin zu den progressiven Innovatoren wie Robert Lang oder Eric Joisel. Aber auch die Schönheit der reinen Geometrie von Eric Gjerde, Richard Sweeney oder Polyscene gab mir Inspiration.

 

Richtig los mit der Faszination für Körper aus Papier ging es in Hamburg. Der Anstoss mich mehr mit platonischen- und archimedischen Körpern zu befassen kam durch die Arbeiten von Ho-Lee, der Lampen aus Papier baut (siehe unter Freunde / Links). Ho-Lee hat mich auf das Buch "Papier" von Franz Zeier aufmerksam gemacht.

Im Netz lässt sich natürlich viel Inspiration finden. So hat mich Georg W. Hart sehr beeindruckt. Auch Ingrid Siliakus mit ihren filigranen Arbeiten.

 

Schnell merkte ich, dass ich mit einfachen Winkelfunktionen nicht alles berechnen kann. Online-Nachhilfe-Seiten und Univeritätsvorlesungen, die auf Youtube zu finden sind

(z.B. Prof. Dr. Jörn Loviscach von der Fachhochschule in Bielefeld oder Prof. W. Gilbert Strang vom Masachusetts-Institute of Technology) zum Thema
lineare Algebra und analytische Geometrie, half da weiter.

weitere Interessen:

Klavier · gesunde Ernährung: Rohkost und Heilpflanzen (grüne Smoothies) und vegane Ernährung · Meditation · Jonglage · Fitness · die englische Sprache · Schach · Literatur